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Blog des ReiseCenter Pinneberg - Reisecenter Pinneberg


Mallorca und Ibiza - so ähnlich und doch so unterschiedlich

Ibiza Stadt

Inforeise mit Schauinslandreisen vom 19.05.16 - 24.05.2016

Ein Bericht von Lara Betkierowicz

Tag 1

Freudigen Erwartens stand ich am Donnerstagmorgen um kurz nach 5:00 Uhr in der Schlange von Air Berlin am Hamburger Flughafen - gespannt, was mich die nächsten fünf Tage alles erwarten wird.

Das Besondere und Aufregende an Inforeisen sind nicht nur die neuen Eindrücke, die man vom Land, der Kultur und der Landschaft erfährt. Man begegnet jedes Mal wieder unglaublich vielen neuen und interessanten Menschen! Mit jedem Tag mehr, den man zusammen verbringt, lernt man sich besser kennen, erfährt Lebensgeschichten und findet vielleicht sogar Freunde fürs Leben, die solche Reisen noch etwas besonderer machen, als sie eh schon sind.

So kam es, dass mich am Schalter in Hamburg bereits eine sympathisch aussehende Frau (ungefähr mein Alter) anlachte und fragte „Fliegst du auch nach Mallorca mit Schauinslandreisen?” Schon da war das Eis gebrochen und wir beide unterhielten uns den gesamten Flug über bis hin zur Ankunft auf Mallorca. Schnell war klar, dass wir auf einer Wellenlänge liegen und uns sehr gut verstehen werden.

Aufgrund eines Fluglotsenstreiks in Frankreich dauerte der Flug etwas länger als die geplanten 2,5 Stunden reguläre Flugzeit. Wir flogen einfach einen kleinen Umweg und hatten so das Glück, einen wunderschönen Rundflug über Sardinien geboten zu bekommen.

Nach der Landung auf Mallorca marschierten wir mitsamt Gepäck und inzwischen zu fünft, nachdem wir auch die anderen drei Teilnehmerinnen aus Hamburg getroffen haben, zu der netten Reiseleitung von Schauinsland.

Hier lernten wir Claudia, Mitarbeiterin der Partneragentur „Sidetours” von Schauinsland auf Mallorca und eine absolute Frohnatur, kennen! Wir wurden herzlich begrüßt und gingen direkt zu unserem kleinen Reisebus, wo wir auf die anderen Reiseteilnehmer aus Düsseldorf trafen, die ein paar Minuten vor uns gelandet waren.

Dann ging die Fahrt los in das erste Besichtigungshotel, das Fergus Style Cala Blanca Suites in Santa Ponsa.

Währenddessen gingen mir viele Gedanken und Fragen durch den Kopf. Wie wird mir die beliebteste Insel der Deutschen gefallen? Werde ich das Vorurteil der Ballermann verrufenen Partyinsel widerlegen können?

Nach ca. 30 Minuten Fahrt und ersten Infos im Reisebus kamen wir an und lernten endlich den Rest der gesamten Truppe kennen, die bereits früh morgens aus Frankfurt und Stuttgart eingetroffen waren.

Das Fergus Style Blanca Suites (4*) gehört zur gleichnamigen Hotelkette „Fergus” und hat insgesamt 9 Hotels auf Mallorca, u.a. in Palmanova, Magaluf, Paguera, Puerto de Pollensa und an der Playa de Palma. Zusätzlich findet man Fergus auf Ibiza und an den Küsten des spanischen Festlands.

Nach einer kurzen Besichtigung der Zimmer, dem Poolbereich, dem Kids-Club und des Restaurants ist mein Fazit: Tolle große und renovierte Zimmer, die sich super für Familien eignen! Außerdem ist die Dachterrasse der Knaller und bietet neben den bekannten Bali-Betten einen überragenden Blick über die Bucht von Santa Ponsa und das tolle klare Meerwasser! Negativ aufgefallen ist mir definitiv der fehlende Strand, der aber laut Hotelier, die nächsten Monate entstehen soll. Es bleibt abzuwarten.

Nach einem leckeren und stärkenden Brunch geht die Fahrt weiter in den Norden von Mallorca nach Port d´Alcudia. Sie ist ca. 54 km von Palma entfernt und mit die älteste Stadt Mallorcas. Neben gut erhaltenen Bauwerken, wie z.B. der alten Stadtmauer, findet man hier einen alten Stadtkern mit vielen Restaurants, Bars und Cafés. Der eigentliche Urlaubsort zieht sich südlich von Alcudia, ca. 10 km entlang der Bucht von Alcudia. Die feinsandigen und flach abfallenden Sandstrände eignen sich hervorragend für Familien mit Kindern. Das Naturschutzgebiet „S´Albufeira” ist ein 1200 Ha großes Sumpfgebiet und lädt zu ausführlichen Spaziergängen ein.

Im Hotel Las Gaviotas Suites & Spa (4*) wurden wir mit einem prickelnden Glas Sekt empfangen, bevor wir auch hier das komplette Hotel genau ins Visier nehmen durften. Das Hotel wurde komplett renoviert, bietet tolle moderne Zimmer und wird ab Sommer 2017 ein reines „adult-only” Hotel sein. Die schöne Bucht „Playa de Muro” ist nur 3 Gehminuten entfernt. Das Gaviotas - eine absolute Hotelempfehlung von mir!

Wenige Fahrminuten entfernt befindet sich der Touristenort Can Picafort, welcher vorher ein kleines Fischerdorf war. Da sich die Orte Can Picafort, Platja de Muro und Alcudia direkt nebeneinander anschließen, kann man hier eine ausgiebige Strandwanderung unternehmen! Auch hier ist der Strand feinsandig und flach abfallend und die schönen Pinienbäume reihen sich bis an Strand heran, da sieht einfach nur toll aus! Wer Ruhe sucht, ist hier allerdings am falschen Ort, denn gerade in den Sommermonaten ist es hier wirklich sehr voll…

Mein Hoteltipp in Can Picafort: Das Chillout Tonga Suites (4, 5*). Bitte hier nicht durch die unschöne äußere Bauweise des Hotels beeinflussen lassen! Trotzdem ist das Hotel renoviert, sehr modern und innen farbenfroh eingerichtet. Wer ein Zimmer in den oberen Etagen des Hotels bucht, wird mit einem atemberaubenden Blick auf das Meer und den Ort belohnt! Weiteres Highlight des Hotels: Die Sky Bar ganz oben auf der Dachterrasse, die erst ab 18 Jahren zugänglich ist und abends bei einem leckeren Cocktail den Tag perfekt ausklingen lässt!

Inzwischen sind wir alle ganz schön müde, der Tag fing schließlich bei vielen mitten in der Nacht an und die vielen ersten Eindrücken müssen nun erstmal verarbeitet werden.

Endlich kommen wir abends in unserem Übernachtungshotel, dem Bahia Cala Ratjada im gleichnamigen Ort an. Das Hotel liegt etwas abseits vom Zentrum und ist sehr überschaubar in seiner Zimmeranzahl. Durch einen Managementwechsel und einen schlechten Saisonstart muss sich das Hotel zunächst einmal neu bewähren. Sofort spürt man aber die Bemühungen aller Mitarbeiter und die kleinen Details, die das Hotel ausmachen. Nach dem Abendessen und einem leckeren Cocktail in der Hotelbar falle ich todmüde ins Bett und schlafe, ohne einmal wach zu werden, bis zum nächsten Morgen durch!

Tag 2

Nach einem ausgiebigen Frühstück auf der sonnigen Terrasse des Hotels, die absolut hervorzuheben ist, starten wir unseren Tag mit der Fahrt in den kleinen Ort Canyamel an der Ostküste von Mallorca.

Was mir sofort auffällt, ist die Ruhe und Beschaulichkeit, die der Ort ausstrahlt. Es befinden sich nur wenige Hotels hier und wir schauen uns die Appartement-/Hotelanlage GR Maryurca an, mit den dazugehörigen „S´Olivera Appartements” und „GR Sinfony Appartements”. Diese liegen jeweils ca. 200 m vom Haupthaus Mayurca entfernt. Alle Appartments sind wirklich sehr einfach und haben meiner Meinung nach dringend eine Renovierung nötig. Toll sind die großen Appartements im S´Olivera, die sich mit zwei separaten Schlafzimmern und zwei Bädern perfekt für eine größere Familie eignen! Die Strandbucht ist süß, klein und beschaulich, wie es eben auch zu diesem kleinen Örtchen passt.

Mein Fazit: Wer komplette Ruhe und Überschaubarkeit sucht, sich gerne selbst verpflegen möchte und keinen Trubel mag, ist in Canyamel sehr gut aufgehoben.

Nach einer Stärkung aus Kaffee und einem kleinen zweiten Frühstück geht die Fahrt in unserem Bus weiter zur nächsten Hotelbesichtigung in das Na Taconera (4*) an der Font de Sa Cala. Das Hotel liegt auf einer Anhöhe und ist mit seinem großen Eingang und der tollen mallorquinischen Lobby auf jeden Fall außergewöhnlich und sehr hübsch!

Sportfans aufgepasst: Hier findet Ihr (fast) alles, was euer Sportlerherz höher schlagen lässt! Ab Februar/März öffnet das Na Taconera bereits und bietet einen großen Sportbereich, der aus einem Volleyballfeld, 10 Tennisplätzen, Tischtennis, Basketball usw. besteht. Das Nautic-Zentrum mit Windsurfingschule, Segeln und Tauchen ist nur wenige Minuten entfernt. In dem Hotel werden sogar Beachvolleyball-Camps veranstaltet!

Besonders gut hat mir der Restaurantbereich gefallen, der mit einer großen Fensterfront einen herrlichen Blick auf die grüne Landschaft bietet.

Nach der tollen Besichtigung gab es im leckeren Buffetrestaurant an der frischen Luft draußen etwas zu essen und anschließend konnten wir die Eindrücke auf der Dachterrasse bei einem kühlen Getränk festigen.

Zu unserer großen Freude steht uns der Rest des Tages zur freien Verfügung und wir dürfen entscheiden, wie wir unseren Tag verbringen möchten. Da die Sonne sich von ihrer besten Seite zeigt, beschließe ich, mit einigen weiteren Teilnehmerinnen, das tolle Wetter zu nutzen und an eine der größten Strandbuchten von Cala Ratjada, der Cala Guya zu gehen.

Der ehemalige Fischerort Cala Ratjada hat sich als mein persönliches Highlight auf Mallorca herausgestellt. Noch heute befindet sich in Cala Ratjada, neben Palma, einer der wichtigsten Fischereihäfen der Insel. Es gibt viele tolle Restaurants, die exzellenten Fisch anbieten. In Cala Ratjada gibt es drei Buchten. Vom Stadtstrand Playa Son Moll, über die kleine Bucht Cala Gat bis hin zur Playa Cala Agulla bietet der quirlige Ort viel Abwechslung in Sachen Strand - vom Party-Strand bis zu den naturbelassenen Buchten.

Cala Ratjada

Hier befinden sich überwiegend flache Bauten, die von viel Natur und Bäumen umgeben sind.

Wer Lust auf Party hat, findet eine riesige Auswahl an Bars, Restaurants, Clubs und Discotheken wie das bekannte Bolero, den Bierbrunnen oder die Coco´s Pool Bar unter freiem Himmel.

Auch wir durften abends, nach einem unfassbar leckeren Abendessen in einer Tapas Bar direkt an der Promenade von Cala Ratjada, in der besagten Coco´s Pool Bar feiern! Leckere Longdrinks, Shots oder Cocktails gibt es zu moderaten Preisen und der zentrale Pool der Open Air Disco rundete den ausgelassenen Abend, der bis in die Nachtstunden ging, perfekt ab!

Tag 3

Noch ein wenig müde checkten wir am nächsten Morgen aus dem Bahia Cala Ratjada aus und unsere Reise ging weiter in den Südwesten der Baleareninsel nach Paguera!

Paguera eignet sich besonders gut für Familien mit Kindern, da die insgesamt drei Strände sehr flach abfallend sind und so keine Gefahr zum Baden darstellen. Aber auch Aktivurlauber und Sportler sind hier genau richtig, da sich das bekannte Serra de Tramuntana im Hinterland hochzieht und es sich dementsprechend hervorragend zum Wandern, Mountainbiken oder sogar Canyoning eignet!

Man findet hier viele kleine und noch familiär geführte Hotels oder Appartementanlagen, wie z.B. das Venecia (3*).

Besonders angetan hat es mir das 2015 komplett renovierte BQ Bulevar Paguera (4,5*). Die Lage des Hotels ist super und die großen hellen Zimmer überzeugen direkt! Nicht zu vergessen ist das Essen! Woow, frisch gebratener Fisch und Fleisch, knackiges Gemüse und die leckerste Paella die ich je gegessen habe! Hier bleibt definitiv niemand hungrig!

Gut gesättigt und mit einigen Souvenirs im Gepäck geht es nun Richtung Flughafen zu unserem nächsten Ziel der Reise: Ibiza!

Auf Ibiza bin ich besonders gespannt, denn auch hier hört man ja immer wieder viele Gerüchte: Insel der „Schönen und Reichen”, „Hippie-Insel”, extrem teuer etc. …. Ich bin neugierig und freue mich riesig!

Mit einer 70-Mann Propeller Maschine der Fluggesellschaft Air Europa, startet unser Flug leicht verspätet auf die drittgrößte Insel der Balearen. Da ich Gottseidank überhaupt keine Flugangst habe, finde ich die halbe Stunde sehr spannend und genieße den phänomenalen Blick auf das unter mir liegende Meer und die Insel Ibiza!

Der Transfer vom Flughafen Ibiza zu unserem Übernachtungshotel für die nächsten drei Tage geht ruck-zuck, doch bei Ankunft bekommen wir alle zunächst einen kleinen Schock! Das neu renovierte Hotel Algarb (3*) befindet sich direkt in der Partyhochburg Platja d´en Bossa und dementsprechend begegnen uns auch die Gäste. Es ist 20:30 Uhr und die ersten singenden und feiernden Menschen kommen uns bereits entgegen! Uns wird schnell klar, dass dies absolut keine ruhigen Tage werden!

Nach dem Check-In und dem Beziehen unserer Zimmer, die zwar einfach sind, aber einen wunderschönen Blick auf das Meer und den Strand bieten, möchten wir es uns nicht nehmen lassen, uns das Partyleben noch einmal vom Näheren anzuschauen.

Wahnsinn! Hier geht wirklich die Post ab! Unendlich viele Cocktailbars, kleine und größere Clubs, beeindruckend und extrem teuer aussehende Spezialitätenrestaurants, riesige und weltweit bekannte Discotheken wie das Space oder das Ushuaia, in denen wöchentlich die größten DJ´ s der Welt auftreten, all das findet man hier! Ich sehe Engländer, Holländer, Deutsche, Spanier und viele andere Nationalitäten. Ich komme aus dem Staunen nicht heraus!

Ibiza Diskothek Ushuaia

Da der Tag lang und anstrengend war, machen wir uns nach einiger Zeit wieder auf dem Rückweg in unser Hotel und schlafen erschöpft ein.

Tag 4

Überraschenderweise verlief die Nacht sehr ruhig und das Meeresrauschen weckt uns alle am nächsten Morgen, schöner geht es nun wirklich nicht! Der erste „schlechte” Eindruck ist nun doch vergessen.

Da die Playa d´en Bossa nur wenige Kilometer vom Flughafen entfernt liegt, ist der Fluglärm nicht zu unterschätzen. Meiner Meinung nach, ist das jedoch für das überwiegend junge Publikum eher unwichtig 

Der heutige Tag führt uns zunächst in das legendäre Ushuia Beach Hotel (5*) an der Playa d´en Bossa. Hier fällt mir nur eins ein: Verrückt und außergewöhnlich! Jede Ecke und jedes Detail dieses Hotels ist komplett originell, bunt und sogar fantasieartig! Im Zentrum des Hotels befindet sich die riesige Showbühne, auf der jeden Tag berühmte DJ´ s und Stars auftreten. Je nach Saison starten die Partys ab 16 Uhr und enden um ca. 24 Uhr. Es wird dann doch Rücksicht auf eventuell schon schlafende Gäste genommen, fast ein Wunder. In jedem Teil des Hotels, ob in der Lobby, im Garten oder auf den Gängen der Stockwerke des Hotels, sieht man skurrile Dekorationen wie z.B. ein riesiger Hund, Pilze, Eidechsen oder Ameisen, die an den Hauswänden „hochkrabbeln”. Hier wird definitiv Wert auf das Besondere und Außergewöhnliche gelegt. Günstig ist dieses Erlebnis allerdings nicht. Eine Nacht kostet in der Hauptsaison mindestens 300,-€ pro Person! Nichtsdestotrotz ist es auf jeden Fall ein Abenteuer und nicht an jeder Ecke der Welt zu finden.

Immer noch völlig beeindruckt geht die Fahrt weiter nach San Antonio, dem zweitgrößten Ort auf Ibiza. Hier schauen wir uns das Chillout azuline Mar Amantis (4*) an. Das Hotel liegt direkt am Meer mit einem tollen Panoramablick über die Bucht San Antonios. Die nächste kleine Sandbucht ist ca. 100 m Fußweg entfernt. Das Hotel ist nett, aber doch sehr einfach. Wer es etwas ruhiger haben möchte, aber trotzdem abends gerne etwas zum Bummeln sucht, ist hier richtig aufgehoben.

Jetzt endlich geht es zum lang ersehnten und berüchtigten Hippie Markt nach San Juan ins Landesinnere.

Hippiemarkt San Juan auf Ibiza

Für Shopping-Liebhaber wie mich ist es zweifellos ein Highlight! Wir haben eine Stunde Zeit, was in keinster Weise reicht! Jeder Stand mit den unterschiedlichsten (oft selbstgemachten) Schmuckstücken, Deko Artikeln, Blusen oder leckeren Marmeladen und Soßen zeichnet sich durch Individualität aus. Alle Menschen strahlen eine bemerkenswerte Freundlichkeit und Ruhe aus und ich fühle mich wie in eine andere Welt versetzt. Überall werde ich angelächelt und für eine „Beratung” wird sich besonders viel Zeit genommen- eben ganz anders, als man es vielleicht in Deutschland kennt, wo doch leider Stress den Alltag prägt.

Natürlich gibt es noch mehr und auch größere Hippie Märkte auf Ibiza. Zu den größten zählt der Markt in Punta Arabi, der jeden Mittwoch stattfindet. San Juan allerdings, ist deutlich authentischer und übersichtlicher, laut Aussage von unserer Reiseleiterin Claudia.

Ich möchte am liebsten gar nicht wieder gehen, aber ich bin ja schließlich nicht zum Vergnügen hier 

Am Abend erwartet mich der nächste Höhepunkt: Ibiza Stadt! Diese Stadt verströmt eine magische Atmosphäre. Ich habe es wirklich selten erlebt, dass mich eine Stadt mit seiner Schönheit fasziniert. Die engen kleinen Gassen in denen sich an jeder Ecke ein noch niedlicheres Restaurant befindet, aus dem es verführerisch duftet - traumhaft.

Zu den Hauptsehenswürdigkeiten von Ibiza Stadt gehört die Festungsanlage, die durch ein nicht zu übersehendes Stadttor „Portal de ses Taules” betreten wird. Von hier aus hat man einen überragenden Blick über die komplette Hauptstadt. Einfach nur Wahnsinn!

Das „Vorurteil”, Ibiza ist teuer, kann ich leider nicht entkräften. Ich selbst habe diese Erfahrung gemacht, als ich in einer wunderschönen Bar unter freiem Himmel saß und für leckeres Bier einfach mal 10 € (!!!) gezahlt habe! Nichtsdestotrotz würde ich jedem diese wunderschöne Stadt empfehlen!

Tag 5

Am nächsten, leider auch schon letzten Seminarreisetag, hatten wir das große Glück, einen Tagesausflug auf die dritte Baleareninsel Formentera zu unternehmen.

Die „Fast Ferry” bringt uns in nur 30 Minuten auf die Insel und der Himmel ist komplett wolkenfrei, sodass wir alle unsere Badesachen eingepackt haben. Wir werden von einer netten Dame empfangen, die uns an diesem Tag begleitet und selbst auf Formentera lebt. Sofort bemerken wir die Ruhe und Beschaulichkeit dieser Insel. Hier läuft alles komplett entspannt und ohne großen Stress von statten.

Formentera ist die zweitkleinste bewohnte und für viele Besucher die schönste Insel der Balearen. Sie ist ein wahres Badeparadies mit dem klarsten Wasser des Mittelmeers, wo man selbst in der Hochsaison noch ein ruhiges Plätzchen am Strand findet.

Formentera

Man kann hier wunderbar Fahrrad fahren, sich einen kleinen Roller mieten und die komplette Insel abfahren. Sie ist nur 90 km2 und 19 km lang. Formentera wird auch die kleine Karibik genannt, weil sie mit ihren wunderschönen hellen Sandstränden und dem türkisfarbenen Wasser der Karibik in nichts nachsteht.

Überwiegend findet man hier Appartements zur Selbstverpflegung, aber auch Hotels, wie z.B. das RIU La Mola mit All Inclusive bietet sich für Genießer sehr gut an.

In einem wunderbaren Restaurant direkt am Strand haben wir ein köstliches Mittagessen genossen und im Anschluss konnten wir noch etwas Zeit an einem der schönsten Strände Playa de Migjorn verbringen. Es war ein toller Tag und ich bin sehr glücklich, dass ich eine weitere und doch komplett andere Insel kennenlernen durfte!

Am letzten Abend trafen wir uns alle in einer schicken Cocktailbar bei einem Gin Tonic um die ereignisreichen und spannenden Tage zu besprechen und freuten uns über neue Erfahrungen, lieb gewonnene Bekanntschaften und die vielen einprägenden Eindrücke. Ich komme auf jeden Fall wieder!

Info:
Mallorca und Ibiza - so ähnlich und doch so unterschiedlich ist Beitrag Nr. 1052
Autor:
admin am 12. Juli 2016 um 11:50
Kategorie:
Allgemein
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